Mein Leben mit und ohne Blackberry

Es ist schon komisch. Da schreibt man vor einiger Zeit einen Blog über sein geliebtes Blackberry Passport Siver Edition. Schreibt, dass man es bis zum bitteren Ende benutzen wird. Und dann? Dann entschließt man sich letztlich doch, ein modernes Gerät, ähh Betriebssystem, zu erwerben? Man also ein IPhone SE (nur die Endung „SE“ ist noch gleich) kauft, um multimedial vorne mit dabei zu sein; um dann ein Blackberry Keyone zu kaufen, weil die Liebe zu einem Blackberry einfach zu groß ist; um dann ein Blackberry Classic zu kaufen, weil man das eigentlich weltbeste Betriebssystem vermisst; um dann ein IPhone 6S zu kaufen, weil mal wieder ein Messenger nicht so funktioniert wie er soll (und man ihn nochmal installieren muss); um dann festzustellen, dass man eigentlich der typische Blackberry Nutzer ist, der ohne ein solches Gerät nicht leben will; ich also letztlich wieder ein Keyone kaufe (das IPhone 6S aber dieses Mal nicht verkauft wird; sicher ist sicher), weil es sich einfach richtig anfühlt. Ich weiß nicht mehr genau, an welcher Stelle dieser Kette, aber zwischenzeitlich habe ich auch ein Lumia 950 genutzt, welches noch bei mir herumliegt.

Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass mein Leben ansonsten nicht so unstetig verläuft. Aber wieso unstetig? Der Kreis hat sich doch geschlossen. Dieser kleine Blogeintrag beginnt und endet mit einem selbstgenutzten Blackberry. Bei aller Wehmut: Blackberry OS10 ist trotz seiner Jugend in die Jahre gekommen und für meine Ansprüche nicht mehr ausreichend. Manchmal träume ich von einem Blackberry Passport und einem Classic, welche mit dem Betriebssystem Android laufen. Aber man sollte jetzt nicht unverschämt werden.

Aber eine Erkenntnis hat sich mittlerweile bei mir durchgesetzt: ein Blackberry mit physischer Tastatur sollte es schon sein!

Bleibt am Ende die Frage: soll ich mein IPhone 6S verkaufen und dem „Apfel“ nun endgültig abschwören?

Es wäre konsequent.

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Warum ich bei Blackberry bleibe.

Ich habe mir in den vergangenen Jahren sehr viele verschiedene Smartphones zugelegt und auch wieder verkauft. Dabei habe ich viele unterschiedliche Betriebssysteme kennen gelernt. Alle haben ihre Berechtigung. Ich bin der Meinung, dass die meisten Smartphones vor allem im mittleren Preissegment (und auch beispielsweise das iPhone SE) bis vielleicht auf die Kamera keine so grossen Unterschiede mehr aufweisen. Somit spielt für mich das Betriebssystem einerseits und die allgemeine Bedienbarkeit andererseits die größte Rolle. Daher erstaunt es mich immer wieder, dass ich letztlich regelmäßig bei einem Blackberry lande. Mich fasziniert grundsätzlich eine physische Tastatur, weil es einfach Spass macht, beim Schreiben diese Druckpunkte zu spüren. Und schnell schreiben kann man darauf auch. Umso erstaunlicher ist es, dass diese Smartphones von den Full Screen Phones nahezu komplett abgelöst wurden. Das Multimedia-Erlebnis muss meiner Meinung nach trotz einer physischen Tastatur nicht zwangsläufig auf der Strecke bleiben. Was das Betriebssystem anbelangt, so bin ich eigentlich bislang nur von Blackberry 10 richtig und nachhaltig fasziniert gewesen. Der Aufbau und die Möglichkeit, einzelne Programme zu verkleinern und sehr schnell zwischen diesen hin und her zu wechseln, begeistern mich weiterhin. Die Kommunikationszentrale, der Hub, ist weiterhin ein Alleinstellungsmerkmal, was bei Android zwar auch grundsätzlich funktioniert, aber halt nicht so perfekt wie bei Blackberry 10. Und so kam ich wieder über Umwege zu einem Blackberry Passport. Das Classic ist zwar viel handlicher, hat jedoch den schwächeren Prozessor. und den braucht man leider, weil die Androidapps darauf besser funktionieren.

Daher habe ich mich entschlossen, meinen Blackberry Passport so lange zu nutzen, bis Blackberry 10 abgeschaltet wird oder halt nicht mehr vernünftig genutzt werden kann. Also voraussichtlich bis Ende 2019. Danach werde ich mir voraussichtlich ein Blackberry Keyone oder einen entsprechenden Nachfolger zulegen, um erstens weiterhin eine physische Tastatur zu nutzen und zweitens die Vorteile des Hub genießen zu können.

Dies ist meine erste Veröffentlichung überhaupt und ich hoffe, es ist mir mit diesem Beitrag ein wenig gelungen, die Leser für meine Vorliebe für Blackberrysmartphones zu begeistern.